Zehdenick
Zehdenick wurde aufgrund seiner
strategisch günstigen Lage an der Havel und entlang von
Handelsrouten schon seit der Stein- und Bronzezeit von Menschen
besiedelt. 1216 wurde Zehdenick das erste Mal urkundlich erwähnt
und 1250 wurde ein Zisterzienserkloster gestiftet. Von dem Kloster
kann man heute noch die Ruine besichtigen. In der zum Kloster
gehörenden Scheune befindet sich eine Galerie und
Begegnungsstätte. Als Industriestandort galt die Stadt seit dem
17. Jahrhundert. So gibt es Nachweise einer Papiermühle und
eines Eisenhüttenwerkes, in welchem Teile für
Dampfmaschinen gefertigt wurden. Bekannt ist die Gegend auch durch
die Herstellung von Ziegeln.
Das begründet sich durch die
riesigen Tonvorkommen in der Gegend und die günstige Lage an der
Havel, was den Transport der Ziegel erleichterte. Im Ziegeleipark
Mildenberg, der sich in der Nähe der Stadt befindet, kann man
die Ziegelei- und Technikgeschichte hautnah erleben. Die damaligen
Tonstiche sind heute mit Wasser gefüllt und bilden eine
reizvolle Landschaft, die zum Wandern und radeln einlädt.
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