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Alternativmedizin

Grafik Medizin Folgende Methoden werden zur Alternativmedizin gezählt:  Quelle: www.fotolia.com/id/2075151

   > Homöopathie
   > Traditionelle Chinesische Medizin
   > Ayurvedische Medizin
   > Anthroposophische Medizin

Die meisten Naturheil- und alternativen Verfahren haben einen so genannten ganzheitlichen Ansatz, das heißt sie versuchen, die gestörte Harmonie des gesamten Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wobei sie den Anspruch haben, nicht nur den Körper zu behandeln, sondern Geist und Seele einzubeziehen. Während erstere mit dem wissenschaftlichen Weltbild in Einklang stehen, basieren letztere auf eigenen Lehrgebäuden.

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Die Homöopathie

[ˌhomøopaˈtiː] („ähnliches Leiden“, von griech. ὅμοιος, hómoios, „das gleiche, gleichartige“ und πάθος, páthos, „das Leid, die Krankheit“) ist eine umstrittene, weit verbreitete alternativmedizinische Methode, die der deutsche Arzt Samuel Hahnemann um 1800 begründet hat.
Die Homöopathie ist eine weit verzweigte Praxis mit vielen Varianten. Alle berufen sich auf Hahnemann und das Ähnlichkeitsprinzip, weichen aber in anderen Punkten teilweise erheblich voneinander ab. Die meisten Homöopathen sehen als Grundsätze der Homöopathie neben dem Ähnlichkeitsprinzip die „Arzneimittelprüfung am Gesunden“, die Erhebung des individuellen Krankheitsbildes durch eine ausführliche Anamnese und die „Potenzierung“ bei der Herstellung der homöopathischen Arzneimittel.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (im englisch- und deutschsprachigen Raum auch als TCM bekannt) ist dieYING YANG Heilkunst, die in China vor über 2000 Jahren begründet und über die Jahrhunderte hinweg weiterentwickelt wurde. Zu den therapeutischen Verfahren, die in dieser Medizin zur Anwendung kommen, gehören die Arzneitherapie, die Akupunktur und Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten), die Massage (Tuina Anmo), eine am Wirkmechanismus der Arzneien orientierte Diätetik und Bewegungsübungen wie Qigong und Taijiquan.

Die TCM kennt fünf Säulen der Behandlung, vier Behandlungen finden von außen statt. Dabei wird entweder durch Akupunktur (bzw. Wärmebehandlung mit Moxa), Massage (z.B.Tuina, Gua Sha), Phytotherapie und Ernährung versucht, ein Gleichgewicht der Wandlungsphasen (Wasser, Erde, Holz, Feuer und Metall) herbeizuführen. Die fünfte Säule steht für die aktive Bewegungslehre wie z.B. Taijiquan, Yoga und Qigong. Durch langsame kontrollierte Bewegungen wird eine Steigerung der Achtsamkeit auf den eigenen Körper erlangt, bei längerer und regelmäßiger Anwendung steigern sich Koordination und Flexibilität. Hervorzuheben sind auch die Puls- und die Zungendiagnostik.


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Die Anthroposophische Medizin. Der Name kommt aus dem Griechischen: Antropos = Mensch, Sophia = Weisheit und bezeichnet eine medizinische Richtung, die auf den Lehren des Dr. Rudolf Steiner (1861-1925) basiert.Basis der anthroposophischen Medizin sind die sogenannte vier "Wesensglieder" des Menschen:

  1. Physischer Leib  
  2. Äther-, Lebens- oder Bildekräfteleib  
  3. Astralleib  
  4. Das Ich.

Anthroposophen verwenden als Medikamente ausschließlich homöopathisch zubereitete Heilmittel. Außer medikamentöser Behandlung umfaßt die anthroposophische Therapie zahlreiche künstlerische und physikalische Behandlungsarten.Die anthroposophische Medizin versteht sich als geisteswissenschaftliche Erweiterung der Schulmedizin.Im Zentrum der anthroposophischen Medizin steht die Berücksichtigung des Zusammenhangs zwischen Umwelt, Leib, Seele und Geist.

Die Anthroposophische Medizin widmet sich dem gesamten Spektrum akuter und chronischer Erkrankungen. Sie schließt andere Therapieverfahren nicht aus. Die anthroposophischen Arzneimittel entstehen aus mineralischen, pflanzlichen und tierischen Substanzen, die nach besonderen pharmazeutischen Verfahren verarbeitet werden. Die dabei eingesetzten Pflanzen werden nach biologisch-dynamischer Methode angebaut.


Auszüge aus:
www.wikipedia.de
www.meine-gesundheit.de
www.das-gesundheitsportal.com 
 

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