Über uns : Der NABU Regionalverband Gransee e.V. stellt sich vor
Herzlich Willkommen beim NABU Regionalverband Gransee e.V.!
Der
NABU hat bundesweit 450.000 Mitglieder davon 10.000 in Brandenburg und ca. 70
im Altkreis Gransee. Der Verein engagiert sich seit seiner Gründung 1899 für
den Schutz von Natur und Landschaft. Als nach Bundes- und
Landesnaturschutzgesetz anerkannter Verband wird der NABU an Planungen und
Behördenentscheidungen beteiligt, nimmt Stellung und tritt im Ernstfall auch
vor Gericht als Anwalt für die Natur auf. Außerdem ist es uns wichtig Menschen
jeden Alters für die Schönheit und Schutzbedürftigkeit der Natur
sensibilisieren. Daher vermitteln wir die Erlebbarkeit von Natur und informieren
über Wissenswertes.
Außerdem legen wir Wert darauf, dass im ländlichen Raum
ehrenamtliches Engagement im Naturschutz eine Heimat findet und Mitglieder und
Gäste unserer Wanderungen, Vorträge und Arbeitseinsätze Spaß am Einsatz für die
Natur finden! Die Aktivitäten des Regionalverbandes Gransee sind vielfältig, sie reichen von der Betreuung
der Weißstörche, Schleiereulen und Biber im Gebiet des Altkreises,
Landschaftspflegemaßnahmen und Flächenkauf bis hin zur Erforschung unserer
heimatlichen Natur. Alle Veranstaltungen sind öffentlich, jeder ist bei uns
gern gesehen!
Dem Vorstand des NABU Gransee e.V. gehören an:
Tom Kirschey aus
Stechlin (Vorsitzender)
Maren Born aus Großwoltersdorf/ Zernikow (Stellvertreterin)
Matthias Henkel aus Stechlin (Schatzmeister)
Sabine Prange aus Nassenheide (Beisitzerin)
Klaus Krüger aus Keller (Beisitzer)
Jürgen Sinnecker aus Zehdenick (Beisitzer)
In den
letzten Jahren haben wir uns besonders in folgenden Bereichen engagiert:
Artenschutz
- Es wurden
Storchenschilder aufgestellt, Storchentouren mit dem Rad und ein
Schülerwettbewerb zum
Storchenschutz veranstaltet. Zusammen mit eon. Edis wurde
eine Storchennisthilfe in Ribbeck aufgestellt. In diesem Horst wurden 2007 drei
Jungvögel erfolgreich aufgezogen. Auch den Störchen in Wolfsruh konnte
erfolgreich unter die Flügel gegriffen werden.
-
Zum
Schleiereulenschutz wurden Trafoturmstationen ausgebaut.
Biotopschutz
-
Es wurden
Pflegemaßnahmen für alte Obstbäume und Kopfweiden durchgeführt und eine
Diplomarbeit über die Streuobstwiesenbeständen in Gransee betreut.
-
Die Aktion „Handys
für die Havel" war sehr erfolgreich. Es wurden zahlreiche Handys gesammelt, die
von Vodafone mit 3,50€ bezahlt wurden. Das Geld kommt dem Schutz der
Havelniederung zugute. Zu dem Thema gab es eine Ausstellung in Fürstenberg.
Umweltbildung
-
In der KITA
Menz wurde eine Vogelnisthilfe mit Kamera installiert.
- Es wurden
verschiedene Exkursionen durchgeführt z.B. eine Bachexkursion und eine
Kranichwanderung mit den Menzer Schülern.
- Die Weidenbauprojekte in Schule und Kindergarten
Menz wurden mit Geld, Material ( Stangenholz aus NABU-Wald) und Arbeitskraft
unterstützt.
- Die 'andere'
Bücherecke für KITAS wurde ins Leben gerufen.
- Die Ökofilmtour im Gymnasium
Gransee unterstützt.
- Der im Naturpark
durchgeführte Schwalbensommer ist auch ein NAJU Projekt, genau wie der „Erlebte
Frühling", der 2007 das Thema „Rund um den Kirchturm" hatte. Deswegen wurden
die im Großwoltersdorfer Kirchturm ansässigen Schleiereulen gemeinsam mit
Schülern beringt.
Schleiereulen ganz jung - Klick mich!
Datenerfassung
Heuschrecke Warzenbeisser Klick mich!
- Libellen-
und Heuschreckenkartierungen
- Kartierungen für Brutvogelatlas Deutschland
DDA-Monitoring
Vogelbeobachtung ist ein praktisches Teilgebiet der Ornithologie (Vogelforschung), bei der Vögel meistens mit Hilfe eines Fernglas, auf weite Entfernungen auch mit einem Spektiv beobachtet und nach Art, Alter und Geschlecht bestimmt werden. Vögel können auch nur anhand ihres Gesanges oder anderer Lautäußerungen bestimmt werden. Eine Bestimmung über die Spuren der Vögel, wie z.B. Nester, Federn und Gewölle, bleibt dagegen meist dem Fachmann vorbehalten. Wenn die Vogelbeobachtungsdaten für Zwecke der Forschung oder des Naturschutzes erhoben werden, spricht man auch von Kartierung, Bestandserfassung oder Monitoring. Amateurbeobachter haben hier vielfältige Möglichkeiten der Mitwirkung.
- Kartierungen für
SPA-Ersterfassung
SPAs (=„Special Protected Areas“)/SPA-Gebiete oder BSGe (=„Besondere Schutzgebiete“) sind Vogelschutzgebiete, deren Grundlage 1979 im Art. 4 (1) der Vogelschutzrichtlinie der EU gelegt wurde. Diese Gebiete sind Teil des europaweiten Biotopverbunds Natura 2000. Das Konzept der Vogelschutzgebiete in ganz Europa dient besonders dem Schutz der Zugvögel, die auf Raststationen auf ihren Zugwegen angewiesen sind, um Nahrung zu suchen und um sich ausruhen zu können. Die SPA-Gebiete unterliegen den Schutzkriterien der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, für deren Umsetzung das Bundesamt für Naturschutz verantwortlich ist.