Stechlin liegt nahe der Nordgrenze des Landes Brandenburg im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Die Landschaft gehört zum Rheinsberger Seengebiet mit dem Großen Stechlinsee, den mit 69,5 Metern tiefsten See Brandenburgs. Im Jahr 1985 erregte Neuglobsow besondere Aufmerksamkeit, da am Stechlinsee die Weltmeisterschaft im Orientierungstauchen ausgetragen wurde.
Das Ruppiner Land hingegen liegt im Norden des Landes Brandenburg im Städtedreieck Fürstenberg/Havel, Neustadt und Oranienburg. Im Norden grenzt die Landschaft an die Mecklenburgische Seenplatte und die Kyritz-Ruppiner Heide, im Süden an das Havelland mit Rhinluch und Kremmener Luch, im Westen an die Niederungen der Dosse und im Osten an den Barnim und die Schorfheide. Zentraler Teil der Landschaft ist die Ruppiner Platte. Ein weiterer bedeutender Teil ist das Waldgebiet der Beetzer Heide. Das Ruppiner Land ist die seenreichste Landschaft in Brandenburg. Im nordöstlichen Teil, entlang des Rhins, befindet sich die Ruppiner Schweiz.
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Warum die Schellente in unserem Logo ist - lateinisch "Bucephala clangula"
Sie ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvögel und zugleich das Wappentier des Naturpark Stechlin Ruppiner Land.
Die Schellente fühlt sich ganz besonders dort zu Hause, wo Ihr die
Natur die erforderlichen Brutplätze und ausreichend sauberes Wasser zur
Verfügung stellt. Hier im Naturpark Stechlin Ruppiner Land sind all
diese Voraussetzungen gegeben und so hat man diese Ente auch zum
Wappentier des Naturparks erklärt. Offiziell führt der Naturpark seit
diesem Jahr allerdings ein neues Logo, dass deutschlandweit die
Naturparke unterscheiden soll. Wir haben uns auch deswegen entschieden,
der Schellente einen Platz in unserem Logo auf dieser Seite zu geben.
Sie hat leuchend gelbe Augen, ist ca. 45-50cm gross und wiegt
zwischen 500 und 1400g Ihre Flügelspanne erreicht bis zu 80cm. Die
Schellente kann bis 17 Jahre alt werden.Das Männchen hat ein
schwarz-weißes Gefieder und einen dunkelgrünen Kopf. Zwischen dem Auge
und dem schwarzen Schnabel gibt es einen kleinen weißen Fleck. Das
Weibchen hingegen hat ein graues Gefieder und einen dunkelbraunen Kopf
ohne weißen Fleck.Die Beine sind rötlich gefärbt.
Ihr Fluggeräusch erinnert an das "schellen" einer Glocke. Wegen
Ihrer leuchtend gelben Augen wird sie auch "Golden Eye" genannt. Der
europäische Bestand wird auf 250.000 Brutpaare geschätzt, wobei die
Gesamtpopulation von der IUCN, der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources mit 2 Millionen Tiere beziffert wird.Die Schellente lebt in Nord-, Ost- und Mitteleuropa, in Asien und in Noramerika.
Stehende Gewässer wie Seen und Teiche sind Ihr Lebensraum.
Ursprünglich waren es nährstoffarme, oligotrophe Gewässer in denen die
Schellente lebte, heute sind es auch nährstoffreiche, polytrophe
Gewässer in der die Schellente vorgefunden wird. Sie kann bis acht
Meter tief tauchen um dort Ihre Mahlzeiten zu erbeuten. Dazu zählen
unter anderen auch Schnecken, Krebstiere, Pflanzenteile und kleine
Fische. Insekten und Larven stehen ebenfalls auf dem Speiseplan.
Ohne Fortpflanzung geht es natürlich nicht. Im zweiten Jahr wird die
Schellente geschlechtsreif. Die Brutzeit geht von April bis Juli und
sie brütet in Nistkästen und Baumhöhlen. Das Weibchen legt etwa 9-11
grün-blaue Eier, die dann vom Weibchen einen Monat lang gebrütet
werden. Dann schlüpfen die schwarz weiß gefärbten Kücken, die nach acht
bis neun Wochen flügge werden. Ja so ist das mit dieser Ente und wir
freuen uns, dass wir Ihr hier so einen schönen Platz bieten können.